Die Münchner Katastrophenschutzgruppe besteht aus der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, dem Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser Hilfsdienst e.V., der DLRG, dem Technischen Hilfswerk und dem Luftrettungsdienst. Freiwillige Mitglieder dieser Organisationen, die am Katastrophenschutz beteiligt sind, wurden vom Militärdienst ausgenommen. Da davon ausgegangen wird, dass die NAW für das Rendezvous-System in den dicht besiedelten Stadtteilen von entscheidender Bedeutung ist, ist ein NAW noch immer in der Chirurgischen Klinik Innenstadt, dem Dritten Orden-Krankenhaus und dem Schwabinger Krankenhaus stationiert. Hat der Notarzt jedoch deutlich längere Fahrzeiten, wird ein Rettungswagen oder ein Ersthelferfahrzeug einer Feuerwache (Münchner HLF) oder einer Hilfsorganisation wie dem Bayerischen Roten Kreuz oder dem Malteser Hilfsdienst entsandt. In Sendling wurde 1869 aufgrund eines schweren Brandes eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Diese wurde mit der Eingemeindung sendlings 1877 in die Münchner Feuerwehr eingegliedert und war damit die erste außerhalb der Münchner Feuerwehr. 1889 wurde beschlossen, in der Nähe des Schlachthofs München eine weitere Firma zu gründen, die wie die Firma aus Thalkirchen bei der Neuorganisation der Freiwilligen Feuerwehr München mit der Feuerwehr Sendling zusammengeführt wurde. Die Fahrzeuge waren in der Feuerwache der Sendlinger Feuerwehr untergebracht, während die Kameraden im Schlachthofviertel und in Thalkirchen an Sammelstellen untergebracht wurden, wo sie von der Berufsfeuerwehr abgeholt werden konnten. Während des Zweiten Weltkrieges wurden diese Feuerwache und die gesamte Ausrüstung der Feuerwehr bei einem Bombenangriff zerstört. Die Feuerwache 4 Schwabing (48°09`24`N 11°33`21`21`E / 48.15667°N 11.55596°E / 48.15667; 11.55596 (Feuerwehr München: Zentrum für Katastrophenschutz)) wurde nach zweijähriger Bauzeit im Mai 2016 in Betrieb genommen.