Im Allgemeinen müssen die Löhne dem Arbeitnehmer zur Verfügung stehen. Dieser Grundsatz kann eingeschränkt werden, jedoch nur unter Beachtung des geltenden gesetzlichen Schutzes. Die beiden wichtigsten Fälle sind die Anhaftung von Löhnen nach der Zivilprozessordnung und die Lohngarantie im Insolvenzfall, die der Insolvenzverordnung unterliegen. Arbeitnehmer unter 18 Jahren können eine Lehre oder ein Praktikum absolvieren. Der Arbeitgeber hat dann einen besonderen Schutz zu beachten, der auch im oben genannten Gesetz vorgesehen ist. Die täglichen Arbeitszeiten dürfen nicht mehr als 8 und jede Besetzung zwischen 20 Uhr und 6 Uhr ist verboten. Während der Arbeit müssen auch Pausen von geeigneter Dauer gewährleistet werden und Samstage sowie Sonntage sind, abgesehen von sehr außergewöhnlichen Fällen, als Ruhezeit vorgesehen. Darüber hinaus gibt es ein Verbot gefährlicher Arbeiten, Akkordarbeit, zeitbasierter Arbeiten und unterirdischer Bergbauarbeiten. Gehälter und Gehälter können vom Unternehmen direkt mit seinen Mitarbeitern auf zwei Arten vereinbart werden.

Entweder wird der mit einer Gewerkschaft geschlossene Tarifvertrag angewandt oder mit den einzelnen Arbeitnehmern werden individuelle Arbeitsverträge geschlossen. Zahlungsvereinbarungen können mit dem Betriebsausschuss getroffen werden, wenn kein Tarifvertrag unterzeichnet wird. Der Schutz der Arbeitszeit unterliegt dem Arbeitszeitgesetz (WTA), dem Maternity Protection Act (MPA) und dem Young Workers Protection Act (YWPA). Der Schutz gilt für Angestellte, Arbeiter und Auszubildende. Diese Frage ist durch das Bundesgesetz über bezahlten Urlaub und durch Tarifverträge geregelt. Der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Tage pro Kalenderjahr, ohne Sonn- und Feiertage (Abs. 3 Abs. 1 und 2).

Samstage werden somit in die Berechnung einbezogen. Weitere bezahlte Urlaubstage können durch den jeweiligen Tarifvertrag ergänzt werden. In der Tat wird ein Zeitraum von 4 bis 6 Wochen pro Kalenderjahr in der Regel durch Tarifverträge gewährt. Für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnisse unter den Geltungsbereich der 1999 getroffenen Tarifverträge fallen, können 80 % der westdeutschen und 55 % der ostdeutschen Arbeitnehmer bezahlten Urlaub von 6 Wochen oder mehr beantragen. Im Vergleich zum Zeitraum 1974 bis 1999 ist ein Anstieg zu verzeichnen. (Quelle: Bundesarbeitsministerium) Ein Tarifvertrag kann als allgemein anwendbar für alle Arbeitsverhältnisse innerhalb seines geografischen Geltungsbereichs erklärt werden, unabhängig davon, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer Mitglieder der Vertragsparteien sind oder nicht.